A.ktivierung von R.essourcen und T.rainings für S.elbstwirksamkeit

                             Selbsthilfegruppen

                       Ulrich Wagner - Psychoonkologe IP-Sure®


Die Konfrontation mit einer schweren oder gar lebensbedrohlichen Diagnose katapultiert sowohl die Betroffenen als auch deren Angehörige und Freunde in eine  Extremsituation. Sorgen und Ängste beherrschen das Gefühlsleben - und zwar ständig!

Die emotionale Verarbeitung dieser traumatisiernden Erfahrung ist die Basis zur Rückgewinnung der Fähigkeit, angemessen, achtsam und sensibel mit der Bedrohung umzugehen und die Bewältigung der Situation anzugehen.

Die emotionalen Reaktionen und Bewältigungsstrategien auf Bedrohungen sind naturgemäß individuell sehr unterschiedlich. Der immense Druck der Situation führt deshalb häufig zu kommunikativen Missverständnissen oder gar zu ungewollten Verletzungen. Häufig erfahren Menschen in derartigen Situationen, dass einige Nahestehende  sich innerlich und auch äusserlich zurückziehen - aus Angst, mit dem Thema nicht umgehen zu können. Das verstärkt Isolationsgefühle und Rückzugstendenzen.

Allein die Erfahrung "ich bin nicht allein mit meinem Problem" kann schon aufbauend wirken. Das ist besonders schnell und intensiv zu erleben, wenn wir Menschen treffen, die in einer gleichen oder ähnlichen Lage sind. Gleiche Themen verbinden und das Gefühl, wirklich verstanden zu werden, ist dann besonders leicht herzustellen.

In der Selbsthilfegruppe können die Menschen in einer geschützten Situation

  • sich üben in offenem, ehrlichen, unterstützenden Umgang miteinander      (weg vom Mit-Leid, hin zum Mit-Gefühl)
  • vom Austausch über die individuellen Bewältigungsstrategien profitieren und Zuversicht für die eigenen Handlungsmöglichkeiten aufbauen
     

Erfahrungsgemäß ist es sinnvoll, ein eigenes separates Forum für die z.T. sehr unterschiedlich Themen jeweils der Betroffenen und der Angehörigen anzubieten, denn häufig ist die Offenheit gehemmt, wenn befürchtet wird, die ureigensten Probleme mit dem Thema könnten den Partner / Angehörigen zusätzlich belasten oder gar verletzen. Gegenseitige Schuldgefühle behindern dann das Miteinander.  Auch das Gefühl, jetzt immer stark sein zu müssen, obwohl ich mich gerade schwach und ausgelaugt fühle - ist ein enormer Stressfaktor, der viel Energie kostet. Auch verständliche Gefühle wie Ärger und Wut (auch über den Partner!) brauchen ihren Raum.

Deshalb biete ich zwei separate Gruppen an für

  • Betroffene                                                                und
  • Angehörige, Freunde und Unterstützer               .

Die Gruppen leite ich als Moderator. Die Themen bringen die Menschen mit. Ich bin gerne bereit, zu enzelnen Schwerpunkten dieser Themen Mentaltrainingsübungen anzuleiten.

Auf Wunsch berate und betreue ich auch eine ganze Familie / Paare als "Spezial"-Gruppe.          


                               Herzlich Willkommen